Auktionsbedingungen: Reitpferde

 

A) Kommissionsgeschäft

Die Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH, Grafenhorststraße 5, 49377 Vechta ist Veranstalter der Auktion und verkauft unter der Leitung des Auktionators die im Katalog aufgeführten Pferde in eigenem Namen und für Rechnung der Aussteller (Kommissionsgeschäft).

Erfüllungsort und Gerichtsstand: 49377 Vechta

 

B) Versteigerung

1) Die Auktion findet im Wege einer öffentlichen Versteigerung durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Versteigerer statt. Eintrittskarten sind für jeden käuflich zu erwerben. Die Pferde werden als gebrauchte Sachen im Sinne des Gesetzes verkauft. Die Vorschriften des Verbrauchsgüterkaufs (§ 474 ff BGB) finden keine Anwendung. Das Ausbieten der Pferde erfolgt in Euro. Es werden nur Mehrgebote von mindestens 300,00 Euro angenommen.

2) Falls Zweifel über die Gültigkeit des Zuschlages entstehen, kann das Angebot wieder aufgenommen und fortgesetzt werden. Die Anmeldung von Zweifeln über die Gültigkeit des Zuschlags hat spätestens bis zum endgültigen Zuschlag des letzten Pferdes der Auktion zu erfolgen. Zweifel über die Gültigkeit des Zuschlags können nur Bieter des entsprechenden Pferdes, der Auktionator oder der Veranstalter anmelden. Im Streitfall entscheidet eine Kommission, bestehend aus dem Geschäftsführer und einem Vorstandsmitglied der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH sowie dem Auktionator. Die Entscheidung über die Aufhebung des Zuschlags bedarf der Einstimmigkeit

3) Unterzeichnet der Käufer den Kaufzettel nicht oder gibt er während der Auktion zu erkennen, dass er das Pferd nicht abnimmt, kann das Pferd nach Ermessen der Kommission nochmals versteigert werden.

Der erste Käufer haftet der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH und dem Aussteller des Pferdes für einen etwaigen Mindererlös.

 

C) Abrechnung und Bezahlung

Die Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH erhebt für seine Tätigkeit als Kommissionär eine Kommissionsgebühr, die sich nach dem Zuschlagspreis richtet sowie Kosten und Steuern.

Die Bezahlung ist sofort nach Zuschlag fällig und zwar in bar im Auktionsbüro, per Banküberweisung, per bankbestätigten Scheck oder per Kreditkarte. Kosten und Zinsen, die durch die Einlösung des Schecks oder Verwendung der Kreditkarte oder Überweisung entstehen, trägt der Käufer. Die Übergabe des Pferdes erfolgt erst nach Gutschrift der Rechnungssumme auf dem Bankkonto der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH.Der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH bleibt es vorbehalten, mit den Käufern andere Regelungen zu treffen, die die Zahlung des Kaufpreises sicherstellen.

 

Der Rechnungsbetrag wird wie folgt berechnet:

Zuschlagspreis

+ 6 % Kommissionsgebühr

= Zwischensumme

+ 1,44 Versicherung

(inklusive 19 % Versicherungssteuer)

= Nettobetrag

+ Umsatzsteuer gem. § 12 (Abs. 1) UstG (19 %)

= Abrechnungsbetrag

 

Die Pferde sind vom Kommissionär versichert (näheres siehe Textteil Versicherungsservice). Der jeweilige Vertrag geht auf den Käufer mit Zuschlag als Rechtsnachfolger über. Die Abrechnung der Versicherungsprämie erfolgt mit der Auktionsabrechnung.

Die Aussteller behalten sich das Eigentum an dem Pferd gem. § 449 BGB bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises vor. Die Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH ist berechtigt, die Zahlung in Empfang zu nehmen und ggf. den Käufer auf Zahlung des Kaufpreises nebst Nebenleistungen zu verklagen.

 

D) Beschaffenheit der Pferde

1) Die Beschaffenheit der Pferde wird in dem Auktionskatalog mit Angaben nach Alter, Farbe, Abstammung mit drei Generationen, Geschlecht dargestellt. Die Größenangaben sind Zirkawerte. Eine Differenz zur tatsächlichen Größe ist möglich.

2) Die Kurzkommentare sind Ersteindrücke des Pferdes bei Drucklegung des Katalogs bezüglich ihrer mutmaßlichen Begabung für Dressur, Springen oder Vielseitigkeit.

Die Kommentare sind keine Beschaffenheitsvereinbarung.

3) Aktuelle gesundheitliche Beeinträchtigungen und wesentliche Änderungen der Katalogbeschreibungen des Pferdes sind in den Protokollen aufgeführt oder werden durch den Auktionator vor der Versteigerung bekannt gegeben.

 

E) Haftungsausschluss der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH

Jegliche Ansprüche aus Mängeln sind an die Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH zu richten, die als Kommissionär die Ansprüche für den Aussteller (Kommittenten) regelt. Die Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH übernimmt nur die Sachmängelhaftung für die vorstehend unter D1) angegebenen Beschaffenheitsmerkmale nach den gesetzlichen Vorschriften mit folgenden Einschränkungen:

 

1) Der Anspruch auf Nacherfüllung ist ausgeschlossen.

2) Der Anspruch auf Minderung wird ausgeschlossen.

3) Rücktritt vom Vertrag

 

Bei erheblichen Abweichungen von der vertraglich vereinbarten Beschaffenheit zum Zeitpunkt des Gefahrübergangs haftet die Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH auf Rücknahme des Pferdes und Rückzahlung des Kaufpreises.

4) Anspruch auf Schadensersatz: Dieser Anspruch ist begrenzt auf Transportkosten vom Auktionsstall zum Käuferstall innerhalb Deutschlands, übliche Stall- und Futterkosten, die Kosten der ersten tierärztlichen Untersuchung, Schmiedekosten und etwa notwendige Kosten für die tierärztliche Versorgung. Für weitere Kosten und Aufwendungen, Ersatzbeschaffung sowie etwaige Vermögensschäden und insbesondere Trainings-/Berittkosten, wird nicht gehaftet.

5) Sämtliche Ansprüche aus Mängelhaftung verjähren bei Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB innerhalb von einem Jahr nach Gefahrübergang. Bei Verkäufen an Käufer, die nicht Verbraucher im Sinne des Gesetzes sind, verjähren sämtliche Ansprüche auf Sachmängelhaftung nach 3 Monaten ab Gefahrübergang.

6) Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH und Aussteller haften ausschließlich für die vereinbarten Beschaffenheitsmerkmale. Außerhalb der vereinbarten Beschaffenheitsmerkmale haften Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH und Aussteller nicht. Insoweit werden die Pferde verkauft wie am Auktionstag besichtigt. Die Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH haftet insbesondere nicht für die Richtigkeit der Befunderhebung und Diagnosen der Tierärzte, die die Pferde vor der Auktion untersucht haben.

 

F) Kein Haftungsausschluss

Ansprüche des Käufers gegen den Verkäufer sind nicht ausgeschlossen, auch gelten nicht die verkürzten sondern die gesetzlichen Verjährungsfristen, wenn die Haftung beruht auf schuldhafter Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit; Mängeln, deren Vorhandensein der Verkäufer arglistig verschwiegen oder deren Abwesenheit er garantiert hat; bei vorsätzlicher oder grober Fahrlässigkeit des Verkäufers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen.

 

G) Gesundheitsstatus

-keine zugesagte Beschaffenheit-

Die zum Verkauf gestellten Pferde sind vor der Anlieferung zur Auktion klinisch und röntgenologisch untersucht. Von jedem Pferd werden 18 Röntgenaufnahmen gemäß Röntgen-Leitfaden 2018, Gesellschaft für Pferdemedizin gefertigt. Über diese vorgenommene klinische und röntgenologische Untersuchung ist ein tierärztliches Untersuchungsprotokoll durch den Tierarzt Dr. Holger Steinmann, 49439 Mühlen, Tel. Nr. 05492/1394, Handy: 0171/6040441 erstellt worden.

Die Bewertung der Röntgenaufnahmen erfolgt gemeinsam und eigenverantwortlich durch die Tierärzte Dr. Holger Steinmann und Dr. Guido Stadtbäumer, Telgte, Tel. Nr. 0170/2287390. Das Protokoll der Ankaufuntersuchung, der Röntgenbefunde und die Bewertung der Röntgenaufnahmen steht allen Kaufinteressenten, deren Bevollmächtigten und Tierärzten zur eigenverantwortlichen Auswertung und Überprüfung vor der Auktion zur Verfügung und liegt im Auktionsbüro aus. Die Untersuchungen der Tierärzte, deren Befunderhebungen und Bewertungen sind eigenständige Leistungen der Tierärzte. Sie sind nicht Beschaffenheitsmerkmale oder Vertragszusage der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH oder des Ausstellers sondern unverbindliche Information für interessierte Käufer. Die Käufer sind aufgefordert, sich von den beiden genannten Tierärzten deren Feststellungen zu den einzelnen Pferden erläutern zu lassen. Schadensersatzansprüche, die der Verkäufer/Aussteller des Pferdes nach den Grundsätzen über die Schadensliquidation im Drittinteresse aus Verträgen mit den Tierärzten hat, werden an den Käufer abgetreten.

 

H) Abnahme und Gefahrübergang

Die Gefahr geht mit der Besitzübergabe auf den Käufer über. Das gilt auch, wenn der Aussteller zunächst Vorbehaltseigentümer bleibt. Die Aushändigung durch den Aussteller an den Käufer vor Zahlung des Zuschlagspreises erfolgt auf Risiko des Ausstellers.

 

I) Unwirksamkeit einer Bestimmung

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen oder Teile von Bestimmungen soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berühren. Im Falle der Unwirksamkeit wird die unzulässige oder unwirksame Bestimmung durch die dem Vertragszweck am nächsten kommende Bestimmung ersetzt.

 

J) Vorrang der deutschen Fassung

Diese Auktionsbedingungen gibt es in deutscher und in englischer Fassung. Für den Fall von Widersprüchen gilt die deutsche Fassung allein, bei Auslegungen ist die deutsche Fassung auch für die Auslegung der englischen Fassung in erster Linie heranzuziehen und maßgebend.

 

Stand: Mai 2018/R

 

Versicherungsservice

Ab Zuschlag besteht für alle, auf dieser Auktion gekauften Pferde Versicherungsschutz bei der:

 

R+V Versicherungs AG

Vereinigte Tierversicherung a.G.

Raiffeisenplatz 1

D-65189 Wiesbaden

Tel. +49 (0) 6 11 - 53 33 972

Fax +49 (0) 6 11 - 53 37 73 972

 

Für 1,44 % (incl. Versicherungssteuer) vom Zuschlagspreis erstreckt sich der Versicherungsschutz auf einen Zeitraum von 8 Wochen nach der Versteigerung mit folgenden Leistungen:

80 % Entschädigung bei Tod oder Nottötung infolge Krankheit oder Unfall

80 % Entschädigung bei dauernder Unbrauchbarkeit infolge Krankheit oder Unfall

 

Mitversichert ist jeder Transport innerhalb des Versicherungszeitraumes (Land-, Luft- oder Seetransport) bis zum ersten Käuferstall. Als Versicherungssumme gilt der Zuschlagspreis maximal Euro 175.000,- einschl. Kosten und MwSt. Vertragsgrundlage sind die AVP TLP 01/2008.

 

Eine Anschlussversicherung kann auf eigene Kosten im Auktionsbüro oder innerhalb des versicherten Zeitraumes bei o. g. Versicherungsgesellschaft beantragt werden. Eine neue röntgenologische Untersuchung ist nicht erforderlich. Wartezeiten entfallen.

 

Bitte wenden Sie sich hierzu an die

VTV Generalvertretung Heiko Meinen

Deichweg 26, D-26689 Apen

Tel. +49 (0) 44 89 - 94 04 90

Fax +49 (0) 44 89 - 94 04 91

 

Herr Meinen ist während der Auktion telefonisch unter +49 (0)1 72 - 5 49 16 10 erreichbar.

 

 

Auktionsbedingungen: Hengste

A) Kommissionsgeschäft

Die Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH, Grafenhorststraße 5, 49377 Vechta ist Veranstalter der Auktion und verkauft unter der Leitung des Auktionators die im Katalog aufgeführten Pferde in eigenem Namen und für Rechnung der Aussteller (Kommissionsgeschäft).
Erfüllungsort und Gerichtsstand: 49377 Vechta

 

B) Versteigerung

1) Die Auktion findet im Wege einer öffentlichen Versteigerung durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Versteigerer statt. Eintrittskarten sind für jeden käuflich zu erwerben. Die Pferde werden als gebrauchte Sachen im Sinne des Gesetzes verkauft. Die Vorschriften des Verbrauchsgüterkaufs (§ 474 ff BGB) finden keine Anwendung. Das Ausbieten der Pferde erfolgt in Euro. Es werden nur Mehrgebote von mindestens 500,00 Euro angenommen.

2) Falls Zweifel über die Gültigkeit des Zuschlages entstehen, kann das Angebot wieder aufgenommen und fortgesetzt werden. Die Anmeldung von Zweifeln über die Gültigkeit des Zuschlags hat spätestens bis zum endgültigen Zuschlag des letzten Pferdes der Auktion zu erfolgen. Zweifel über die Gültigkeit des Zuschlags können nur Bieter des entsprechenden Pferdes, der Auktionator oder der Veranstalter anmelden. Im Streitfall entscheidet eine Kommission, bestehend aus dem Auktionator, dem Geschäftsführer der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH, einem Vorstandsmitglied des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes oder des Springpferde-Zuchtverbandes Oldenburg-International. Die Entscheidung über die Aufhebung des Zuschlags bedarf der Einstimmigkeit.

3) Unterzeichnet der Käufer den Kaufzettel nicht oder gibt er während der Auktion zu erkennen, dass er das Pferd nicht abnimmt, kann das Pferd nach Ermessen der Kommission nochmals versteigert werden.

Der erste Käufer haftet der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH und dem Aussteller des Pferdes für einen etwaigen Mindererlös.

 

C) Abrechnung und Bezahlung

Die Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH erhebt für seine Tätigkeit als Kommissionär eine Kommissionsgebühr, die sich nach dem Zuschlagspreis richtet sowie Kosten und Steuern.

Die Bezahlung ist sofort nach Zuschlag fällig und zwar in bar im Auktionsbüro, per Banküberweisung, per bankbestätigten Scheck oder per Kreditkarte. Kosten und Zinsen, die durch die Einlösung des Schecks oder Verwendung der Kreditkarte oder Überweisung entstehen, trägt der Käufer. Die Übergabe des Pferdes erfolgt erst nach Gutschrift der Rechnungssumme auf dem Bankkonto der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH. Der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH bleibt es vorbehalten, mit den Käufern andere Regelungen zu treffen, die die Zahlung des Kaufpreises sicherstellen.

 

Der Rechnungsbetrag wird wie folgt berechnet:

Zuschlagspreis

+ 6 % Kommissionsgebühr

= Zwischensumme

+ 1,44 Versicherung

(inklusive 19 % Versicherungssteuer)

= Nettobetrag

+ Umsatzsteuer gem. § 12 (Abs. 1) UstG (19 %)

= Abrechnungsbetrag

 

Die Pferde sind vom Kommissionär versichert (näheres siehe Textteil Versicherungsservice). Der jeweilige Vertrag geht auf den Käufer mit Zuschlag als Rechtsnachfolger über. Die Abrechnung der Versicherungsprämie erfolgt mit der Auktionsabrechnung.

Die Aussteller behalten sich das Eigentum an dem Pferd gem. § 449 BGB bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises vor. Die Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH ist berechtigt, die Zahlung in Empfang zu nehmen und ggf. den Käufer auf Zahlung des Kaufpreises nebst Nebenleistungen zu verklagen.

 

D) Beschaffenheit der Pferde

1) Die Beschaffenheit der Pferde wird in dem Auktionskatalog mit Angaben nach Alter, Farbe, Abstammung mit drei Generationen, Geschlecht dargestellt. Die Größenangaben sind Zirkawerte. Eine Differenz zur tatsächlichen Größe ist möglich.

2) Die Kurzkommentare sind Ersteindrücke des Pferdes bei Drucklegung des Katalogs bezüglich ihrer mutmaßlichen Begabung.

Die Kommentare sind keine Beschaffenheitsvereinbarung.

3) Aktuelle gesundheitliche Beeinträchtigungen oder wesentliche Änderungen der Katalogbeschreibungen des Pferdes sind in den Protokollen aufgeführt oder werden durch den Auktionator vor der Versteigerung bekannt gegeben.

4) Die im Rahmen der Auktion angebotenen Hengste sind nicht auf ihre Zuchteignung untersucht. Sie werden dementsprechend – sofern nicht ausdrücklich anders angegeben – nicht als zuchttauglich veräußert. Das Risiko der zukünftigen Entwicklung des Pferdes liegt beim Käufer.

 

E) Haftungsausschluss der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH

Jegliche Ansprüche aus Mängeln sind an die Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH zu richten, die als Kommissionär die Ansprüche für den Aussteller (Kommittenten) regelt. Die Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH übernimmt nur die Sachmängelhaftung für die vorstehend unter D1) angegebenen Beschaffenheitsmerkmale nach den gesetzlichen Vorschriften mit folgenden Einschränkungen:

 

1) Der Anspruch auf Nacherfüllung ist ausgeschlossen.

2) Der Anspruch auf Minderung wird ausgeschlossen.

3) Rücktritt vom Vertrag

 

Bei erheblichen Abweichungen von der vertraglich vereinbarten Beschaffenheit zum Zeitpunkt des Gefahrübergangs haftet die Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH auf Rücknahme des Pferdes und Rückzahlung des Kaufpreises.

4) Anspruch auf Schadensersatz: Dieser Anspruch ist begrenzt auf Transportkosten vom Auktionsstall zum Käuferstall innerhalb Deutschlands, übliche Stall- und Futterkosten, die Kosten der ersten tierärztlichen Untersuchung, Schmiedekosten und etwa notwendige Kosten für die tierärztliche Versorgung. Für weitere Kosten und Aufwendungen, Ersatzbeschaffung sowie etwaige Vermögensschäden und insbesondere Trainings-/Berittkosten, wird nicht gehaftet.

5) Sämtliche Ansprüche aus Mängelhaftung verjähren bei Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB innerhalb von einem Jahr nach Gefahrübergang. Bei Verkäufen an Käufer, die nicht Verbraucher im Sinne des Gesetzes sind, verjähren sämtliche Ansprüche auf Sachmängelhaftung nach 3 Monaten ab Gefahrübergang.

6) Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH und Aussteller haften ausschließlich für die vereinbarten Beschaffenheitsmerkmale. Außerhalb der vereinbarten Beschaffenheitsmerkmale haften Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH und Aussteller nicht. Insoweit werden die Pferde verkauft wie am Auktionstag besichtigt. Die Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH haftet insbesondere nicht für die Richtigkeit der Befunderhebung und Diagnosen der Tierärzte, die die Pferde vor der Auktion untersucht haben.

 

F) Kein Haftungsausschluss

Von allen Haftungsbeschränkungen zu E sind ausgenommen Schadensersatzansprüche aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH oder des Ausstellers beruhen.

Weiter sind von allen Haftungsbeschränkungen und sonstige Schäden ausgenommen, die auf eine vorsätzliche oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

 

G) Gesundheitsstatus

-keine zugesagte Beschaffenheit-

Die zum Verkauf gestellten Pferde sind vor der Anlieferung zur Auktion klinisch und röntgenologisch untersucht. Von jedem Pferd werden 18 Röntgenaufnahmen gemäß Röntgen-Leitfaden 2018, Gesellschaft für Pferdemedizin gefertigt. Über diese vorgenommene klinische und röntgenologische Untersuchung ist ein tierärztliches Untersuchungsprotokoll durch den Tierarzt Dr. Holger Steinmann, 49439 Mühlen, Tel. Nr. 05492/1394, Handy: 0171/6040441 erstellt worden.

Die Deck- und Befruchtungsfähigkeit von Hengsten ist nicht geprüft. Beides sind nicht vereinbarte Beschaffenheiten im Sinne der Auktionsbedingungen.

 

Die Bewertung der Röntgenaufnahmen erfolgt gemeinsam und eigenverantwortlich durch die Tierärzte Dr. Holger Steinmann und Dr. Guido Stadtbäumer, Telgte, Tel. Nr. 0170/2287390. Das Protokoll der Ankaufuntersuchung, der Röntgenbefunde und die Bewertung der Röntgenaufnahmen steht allen Kaufinteressenten, deren Bevollmächtigten und Tierärzten zur eigenverantwortlichen Auswertung und Überprüfung vor der Auktion zur Verfügung und liegt im Auktionsbüro aus. Die Untersuchungen der Tierärzte, deren Befunderhebungen und Bewertungen sind eigenständige Leistungen der Tierärzte. Sie sind nicht Beschaffenheitsmerkmale oder Vertragszusage der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH oder des Ausstellers sondern unverbindliche Information für interessierte Käufer. Die Käufer sind aufgefordert, sich von den beiden genannten Tierärzten deren Feststellungen zu den einzelnen Pferden erläutern zu lassen. Schadensersatzansprüche, die der Verkäufer/Aussteller des Pferdes nach den Grundsätzen über die Schadensliquidation im Drittinteresse aus Verträgen mit den Tierärzten hat, werden an den Käufer abgetreten.

Das Ergebnis der Untersuchung der Tierärzte, deren Befunderhebungen und Bewertungen sind eigenständige Leistungen der Tierärzte. Sie sind nicht Beschaffenheitsmerkmal oder Vertragszusage der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH oder des Ausstellers. Die Tierärzte sind nicht Erfüllungsgehilfen der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH sondern selbständig beratend tätig.

 

H) Abnahme und Gefahrübergang

Mit dem Zuschlag, der auch die Besitzübergabe ersetzt, geht die Gefahr i.S.d. § 446 BGB auf den Käufer über. Dies gilt auch, wenn das Pferd zunächst noch im Gewahrsam der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH oder des Ausstellers verbleibt und dieser zunächst Vorbehaltseigentümer bleibt.

Die Aushändigung durch den Aussteller an den Käufer vor Zahlung des Zuschlagpreises erfolgt auf Risiko des Ausstellers.

 

I) Unwirksamkeit einer Bestimmung

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen oder Teile von Bestimmungen soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berühren. Im Falle der Unwirksamkeit wird die unzulässige oder unwirksame Bestimmung durch die dem Vertragszweck am nächsten kommende Bestimmung ersetzt.

 

J) Vorrang der deutschen Fassung

Diese Auktionsbedingungen gibt es in deutscher und in englischer Fassung. Für den Fall von Widersprüchen gilt die deutsche Fassung allein, bei Auslegungen ist die deutsche Fassung auch für die Auslegung der englischen Fassung in erster Linie heranzuziehen und maßgebend.

 

Stand: Oktober 2019/H

 

Versicherungsservice

Ab Zuschlag besteht für alle, auf dieser Auktion gekauften Pferde Versicherungsschutz bei der:

 

R+V Versicherungs AG

Vereinigte Tierversicherung a.G.

Raiffeisenplatz 1

D-65189 Wiesbaden

Tel. +49 (0) 6 11 - 53 33 972

Fax +49 (0) 6 11 - 53 37 73 972

 

Für 1,44 % (incl. Versicherungssteuer) vom Zuschlagspreis erstreckt sich der Versicherungsschutz auf einen Zeitraum von 8 Wochen nach der Versteigerung mit folgenden Leistungen:

80 % Entschädigung bei Tod oder Nottötung infolge Krankheit oder Unfall

80 % Entschädigung bei dauernder Unbrauchbarkeit infolge Krankheit oder Unfall

 

Mitversichert ist jeder Transport innerhalb des Versicherungszeitraumes (Land-, Luft- oder Seetransport) bis zum ersten Käuferstall. Als Versicherungssumme gilt der Zuschlagspreis maximal Euro 175.000,- einschl. Kosten und MwSt. Vertragsgrundlage sind die AVP TLP 01/2008.

 

Eine Anschlussversicherung kann auf eigene Kosten im Auktionsbüro oder innerhalb des versicherten Zeitraumes bei o. g. Versicherungsgesellschaft beantragt werden. Eine neue röntgenologische Untersuchung ist nicht erforderlich. Wartezeiten entfallen.

 

Bitte wenden Sie sich hierzu an die

VTV Generalvertretung Heiko Meinen

Deichweg 26, D-26689 Apen

Tel. +49 (0) 44 89 - 94 04 90

Fax +49 (0) 44 89 - 94 04 91

 

Herr Meinen ist während der Auktion telefonisch unter +49 (0)1 72 - 5 49 16 10 erreichbar.

 

 

Ergänzung zu den oben genannten Auktionsbedingungen

1. Allgemeines – Geltungsbereich

Wir, die Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH, Grafenhorststraße 5, 49377 Vechta (nachstehend auch nur der Veranstalter genannt), betreiben die Versteigerung von Pferden der Anbieter im Internet (hier auch nur Internetauktion genannt) im eigenen Namen und auf fremde Rechnung. Wir legen als Veranstalter für den Kaufvertrag mit dem Erwerber sowie für das Rechtsverhältnis zu dem Bieter (auch nur Nutzer oder Kunde genannt) und dem Züchter diese Online-Auktionsbedingungen (nachstehend auch nur AGB genannt) zugrunde. Unsere AGB gelten ausschließlich; entgegenstehende oder von unseren AGB abweichende Bedingungen erkennen wir nicht an, es sei denn, wir hätten ausdrücklich schriftlich ihrer Geltung zugestimmt. Unsere AGB gelten auch dann, wenn wir in Kenntnis entgegenstehender oder von unseren AGB abweichender Bedingungen des Erwerbers die Lieferung vorbehaltlos ausführen. Alle Vereinbarungen, die zwischen uns und dem Erwerber zwecks Ausführung eines abgeschlossenen Vertrages getroffen werden, sind in diesen AGB niedergelegt. An Abbildungen, Videos, Zeichnungen, Beschreibungen und sonstigen Unterlagen, die von uns für die Auktion verwendet werden, behalten wir uns Eigentums- und Urheberrechte vor. Vor ihrer Weitergabe an Dritte bedürfen der Erwerber, der Bieter und jeder Dritte unserer ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung. Unsere AGB gelten grundsätzlich in gleicher Weise gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB) und gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB), wenn nicht deren Geltung ausdrücklich im Hinblick auf einzelne Klauseln in ihrem Anwendungsbereich eingeschränkt ist.

 

2. Gestaltung und Abwicklung der Online – Auktion

2.1 Anmeldung (Registrierung) und Nutzerkonto

Die Teilnahme an einer Internetversteigerung ist nur denjenigen natürlichen oder juristischen Personen gestattet, die sich bei dem Veranstalter registriert haben. Bei der Eröffnung der Registrierung sind alle von dem Veranstalter in dem Anmeldeformular gestellten Fragen ordnungsgemäß und richtig zu beantworten und eventuell geforderte Kopien beizufügen. Eine Löschung der Registrierung erfolgt erst, wenn es endgültig ausgeschlossen ist, dass die Daten noch benötigt werden

Vertretung und Geschäftsfähigkeit

(a) Natürliche Personen können sich zur Nutzung nur anmelden, wenn sie volljährig und unbeschränkt geschäftsfähig sind.

(b) Vertretungsberechtigte natürliche Personen einer juristischen Person müssen namentlich genannt werden.

(c) Registrierte Nutzer erhalten ein Passwort. Jeder Nutzer ist verpflichtet, das Passwort geheim zu halten.

2.2 Ablauf der Internetversteigerung

(a) Die jeweilige Internetversteigerung beginnt mit einer von dem Veranstalter auf der Plattform in das Internet gestellten Offerte. Diese ist eine auf den Abschluss eines Kaufvertrages gerichtete Willenserklärung des Veranstalters. In der Offerte wird zugleich die Bietungszeit durch die Angabe „Auktionsende“ festgelegt. Diese Offerte kann nicht durch einfaches “ja” angenommen werden, sondern es handelt sich um eine vorweg erklärte Annahme des Höchstgebotes. Angenommen wird vom Veranstalter nur dasjenige Höchstgebot, dass innerhalb der genannten Bietungszeit von einem Bieter wirksam nach den Bedingungen dieser AGB abgegeben wird.

(b) Gebote können ausschließlich nur über die auf der Plattform installierte Maske für registrierte Bieter und nur online abgegeben werden. Gebote, die auf andere Weise abgegeben werden, werden nicht berücksichtigt, auch wenn sie dem Veranstalter während der Bietzeit zugehen. Gebote, bei denen der Bieter nicht erklärt hat, dass er mit der Geltung dieser AGB für sein konkretes Gebot einverstanden ist und die Widerrufsbelehrung zur Kenntnis genommen hat, werden ebenfalls nicht akzeptiert. Bis zum Ende der Versteigerung abgegebene Gebote, die für den registrierten Nutzer unter “Gebot” nach Maßgabe dieser AGB abgegeben werden, nehmen an der Versteigerung nur teil, wenn sie bis zum Ende der Versteigerung dem Veranstalter zugegangen sind. Die Übermittlung erfolgt auf Risiko des Bieters.

(c) Vor Abgabe eines Gebotes wird der Inhalt des Gebotes auf einer Übersichtsseite zusammengefasst. Der Bieter kann dort sein Gebot über die vorgesehenen Änderungsfelder korrigieren. Mit dem Anklicken des Buttons „Gebot abgeben“ gibt der Bieter ein verbindliches Gebot an den Veranstalter zum Abschluss eines Kaufvertrages ab. Nach der Abgabe des Gebotes erhält der Bieter vom Veranstalter eine automatisch generierte E-Mail, die den Eingang des Gebotes bei uns bestätigt und dessen Einzelheiten wiedergibt (Zugangsbestätigung). Diese Zugangsbestätigung stellt keine Vertragsannahme, sondern nur die Bestätigung der Teilnahme an der Versteigerung mit dem abgegebenen Gebot dar. Jedes Gebot eines jeden Bieters wird auflösend bedingt durch die Abgabe eines höheren Gebotes abgegeben. Der jeweilige Bieter ist bis zum Ende der Bietzeit an das abgegebene Gebot gebunden. Gebote, die unter dem Mindestgebot liegen, nehmen an der Versteigerung nicht teil, auch wenn dem Veranstalter kein höheres Gebot bis zum Ende Versteigerung zugeht. Der Kaufvertrag über das versteigerte Pferd kommt ohne gesonderten Zuschlag durch das wirksam abgegebene Höchstgebot des registrierten Bieters (Nutzers oder Kunden) am Ende der Bietzeit zustande.

(d) Ein wirksames Gebot muss dem Mindestgebot entsprechen und im Übrigen mindestens einen Bietungsschritt über dem Gebot des Vorbieters liegen. Der Bietungsschritt beträgt bei den in die Auktion eingestellten Pferden mindestens 300,00 €. Der Bieter wird über E-Mail oder auf andere geeignete Weise auf der Internetplattform darüber unterrichtet, dass sein Gebot akzeptiert wird und ebenso, wenn er überboten worden ist. Alle angegebenen Gebote verstehen sich zzgl. der jeweils geltenden Umsatzsteuer (z.Zt. 19%).

(e) Unterrichtung vom Vertragsschluss: Derjenige Bieter, der am Ende der Versteigerung das höchste wirksame Gebot abgegeben hat, wird hierüber per E-Mail oder auf andere Weise auf einem dauerhaften Datenträger in Textform benachrichtigt. Der Zugang der Benachrichtigung ist die Bestätigung des bereits abgeschlossenen Kaufvertrages und nicht zusätzliche Voraussetzung für dessen Zustandekommen. Bieter, die nicht das Höchstgebot abgegeben haben, erhalten keine Benachrichtigung. Das Höchstgebot wird lediglich anonym auf der Plattform unverzüglich nach Ablauf der Bietungszeit genannt. Die Benachrichtigung an den Erwerber beinhaltet gem. § 312 f BGB eine Bestätigung des Vertrages, in der der Vertragsinhalt wiedergegeben ist und enthält die in Artikel 246 a des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch erforderlichen Angaben einschließlich der Widerrufsbelehrung.

(f) Wir sind nach unserem Ermessen berechtigt, registrierte Bieter für einzelne Auktionen einzelner Objekte oder für eine bestimmte Zeit oder generell zu sperren und damit beschränkt oder unbeschränkt aus der Berechtigung an der Teilnahme von Auktionen auszuschließen. Dieses ist nur zulässig, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, aus dem sich ergibt, dass für uns das Fortbestehen eines Rechtsverhältnisses zu der gesperrten Person nicht mehr zumutbar ist.

(g) Der Veranstalter kann eine Auktion jederzeit vor Ende der Bietzeit abbrechen, wenn er dies bei Vorliegen eines sachlichen Grundes nach billigem Ermessen entscheidet. Bei Systemausfällen auf Grund technischer Gegebenheiten ist der Veranstalter ebenfalls berechtigt, die Auktion abzubrechen. insoweit behalten wir uns ausdrücklich den Widerruf unserer jeweiligen in das Internet gestellten Offerte gem. 3 vor. Die Entscheidung über den Abbruch wird auf der Internet-Plattform unter schlagwortartiger Angabe des Grundes mitgeteilt. Die bereits abgegebenen Gebote erlöschen mit der Mitteilung ersatzlos. Dieser Vorbehalt zum Widerruf unseres Angebotes auf Verkauf an den Höchstbietenden erlischt bei einer entsprechend der Ankündigung durchgeführten und mit Ablauf der Bietzeit beendeten Auktion mit Ende der Auktion, ohne dass es einer gesonderten Erklärung von uns bedarf. Schadensersatzansprüche von Bietern bei technischen Problemen der Abwicklung der Internet-Auktion, insbesondere bei Systemausfällen, Nichtzugang von Geboten oder deren Zurückweisung aus technischen Gründen sind ausgeschlossen.

(h) Der Veranstalter unterhält während der laufenden Auktionen eine Hotline, die in dem auf der Internet-Plattform angegebene Zeit mit den dort genannten Gebühren zu Lasten des Anrufers erreichbar ist. Diese Hotline dient nur der Behebung von Abwicklungsproblemen und nicht der Entgegenahme von Geboten. Über die Hotline werden weder Zusagen gemacht, noch vertragliche Vereinbarungen, gleich welcher Art, geschlossen.

 

3. Angaben zum Versteigerungsobjekt

Die auf der Plattform des Veranstalters zur Versteigerung eingestellten Pferde werden mit folgenden Angaben angeboten: Pferdename, Geschlecht, Alter, Farbe, Größe, Bilder, Video, Abstammung.

Die vorstehenden Angaben stellen lediglich eine Beschreibung des Versteigerungsobjektes dar, der Veranstalter übernimmt damit keine Garantie für eine entsprechende Beschaffenheit und die Angaben sind auch nicht Inhalt einer Beschaffenheitsvereinbarung im Hinblick auf den künftigen Kaufvertrag. Die Größenangaben sind ca.-Werte. Eine Differenz zur tatsächlichen Größe ist möglich. Einige Pferde tragen zur Verschönerung des Gesamtbildes ein Schweiftoupet.

Es wird keine Garantie für die Zuchttauglichkeit des eingestellten Pferdes übernommen. Insbesondere wurde die Befruchtungsfähigkeit von Hengsten und die Zuchtfähigkeit von Stuten vom Veranstalter nicht geprüft. Die Befruchtungsfähigkeit oder Zuchtfähigkeit sind keine vereinbarte Beschaffenheit.

Angegeben wird außerdem das Mindestgebot (in Euro) für das in die Internetauktion eingestellte Pferd.

Der Standort des Pferdes zum Zeitpunkt nach der Beendigung der Internetauktion ist beim Veranstalter. Aufgrund der technischen und organisatorischen Abwicklung der Internetauktion ist eine Besichtigung des Pferdes vor dem Abschluss des Kaufvertrages nur nach vorheriger Absprache möglich.

 

4. Schadensersatzhaftung und -begrenzung

(a) Der Verkäufer haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern der Kunde Schadensersatzansprüche geltend macht, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, einschließlich von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit seiner Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Soweit dem Verkäufer keine vorsätzliche Vertragsverletzung angelastet wird, ist die Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.

(b) Der Verkäufer haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern er schuldhaft eine wesentliche Vertragspflicht verletzt; auch in diesem Fall ist aber die Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt. Eine wesentliche Vertragspflicht liegt vor, wenn sich die Pflichtverletzung auf eine Pflicht bezieht, auf deren Erfüllung der Kunde vertraut hat und auch vertrauen durfte.

(c) Soweit dem Kunden im Übrigen wegen einer fahrlässigen Pflichtverletzung ein Anspruch auf Ersatz des Schadens statt der Leistung zusteht, ist die Haftung des Verkäufers auf Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens begrenzt.

(d) Die Haftung wegen schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt; dies gilt auch für die zwingende Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz.

(e) Eine weitergehende Haftung auf Schadensersatz als vorstehend vorgesehen, ist – ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs – ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Schadensersatzansprüche aus Verschulden bei Vertragsabschluss, wegen sonstiger Pflichtverletzungen oder wegen deliktischer Ansprüche auf Ersatz von Sachschäden gemäß § 823 BGB.

(f) Die Begrenzung nach Abs. (e) gilt auch, soweit der Kunde anstelle eines Anspruchs auf Ersatz des Schadens, statt der Leistung Ersatz nutzloser Aufwendungen verlangt.

(g) Soweit die Schadensersatzhaftung des Verkäufers ausgeschlossen oder eingeschränkt ist, gilt dies auch im Hinblick auf die persönliche Schadensersatzhaftung seiner Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.

 

5. Widerrufsbelehrung

(a) Widerrufsrecht: Dem Käufer, sofern er Verbraucher ist, steht, sofern der Verkäufer Unternehmer ist, gem. § 312 g BGB das Widerrufsrecht nach § 355 BGB zu. Der Käufer hat dann das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen den Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beginnt an dem Tag, an der Käufer oder ein von ihm benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, das Pferd in Besitz genommen hat bzw. hat. Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Käufer entweder den Verkäufer oder der Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH, Grafenhorststraße 5, 49377 Vechta mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über seinen Entschluss, den Vertrag zu widerrufen, informieren. Hierzu kann das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwendet werden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Die Oldenburger Pferde-Vermarktungs GmbH, tritt hierbei als Empfangsbotin des Verkäufers auf. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass der Käufer die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absendet.

(b) Folgen des Widerrufs: Wenn der Käufer diesen Vertrag widerruft, werden ihm alle Zahlungen, die Veranstalterin und Verkäufer von ihm erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass er eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt hat), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über den Widerruf des Vertrags beim Verkäufer oder der Veranstalterin eingegangen ist. Für diese Rückzahlung wird dasselbe Zahlungsmittel verwendet, das der Käufer bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat, es sei denn, mit dem Käufer wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden ihm wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Veranstalterin und Verkäufer kann die Rückzahlung verweigern, bis er die Waren wieder zurückerhalten hat oder bis der Käufer den Nachweis erbracht hat, dass er das Pferd zurückgeführt hat, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Der Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rückgabe des Pferdes.

 

6. Gerichtsstand – Erfüllungsort - Datenschutz

Sofern der Kunde Kaufmann und die streitige Geschäftsbeziehung dem Betrieb seines Handelsgewerbes zuzurechnen ist, ist unser Geschäftssitz Gerichtsstand; wir sind jedoch berechtigt, den Kunden auch an seinem Wohnsitzgericht zu verklagen. Für alle Rechte und Pflichten aus und in Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis gilt das unvereinheitlichte deutsche Recht, namentlich das Recht des BGB/HGB. Die Geltung des UN-Kaufrecht (CISG: Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980) wird ausgeschlossen.

Datenschutz: Wir erheben und speichern die für die Geschäftsabwicklung notwendigen Daten des Kunden. Bei der Verarbeitung der personenbezogenen Daten des Kunden beachten wir die gesetzlichen Bestimmungen. Nähere Einzelheiten ergeben sich aus der in unserem Online-Angebot abrufbaren Datenschutzerklärung. Der Kunde erhält auf Anforderung jederzeit Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten.

 

7. Schlussbestimmungen

(a) Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gibt es in deutscher und in englischer Fassung. Für den Fall von Widersprüchen gilt die deutsche Fassung allein; bei Auslegungen ist die deutsche Fassung auch für die Auslegung der englischen Fassung in erster Linie heranzuziehen und maßgebend.

(b) Der Veranstalter behält sich das Recht vor, diese Internet-Versteigerungsbedingungen für die Zukunft zu ändern oder zu ergänzen. Auf etwaige Änderungen oder Ergänzungen dieser Bedingungen während laufender Auktionen werden die zugelassenen Bieter per E-Mail gesondert hingewiesen. Die geänderten bzw. ergänzten Bedingungen finden erst Anwendung, wenn der Bieter nach Erhalt des Hinweises erneut ein Gebot abgibt.

(c) Die EU-Kommission hat eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (sogen. „OS-Plattform“) bereitgestellt. Die OS-Plattform soll der außergerichtlichen Streitbeilegung im Rahmen von Streitigkeiten aus Online-Verträgen, dienen. Die OS-Plattform ist unter folgendem Link erreichbar: http:://ec.europa.eu/consumers/odr. Gemäß § 36 VSBG informieren wir darüber, dass wir zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet sind.

(d) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung treten die gesetzlichen Bestimmungen. Gleiches gilt entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.